Erwartete Lesezeit: 4 Min.

Einfach fit im Frühjahr

Kalte Wintertage fordern unser Immunsystem besonders heraus. Doch meist sind es die kleinen Dinge und Verhaltensweisen im Alltag, die unsere Abwehr am meisten schwächen. Ungesunde Ernährung, zu viel Stress sowie zu wenig Schlaf stehen dabei ganz oben auf der Liste. Entsprechend leicht ist es jedoch auch, unser Immunsystem zu stärken, um frisch und munter ins Frühjahr zu starten.

Unsere Just Organic Immun-Basics:

1. Stress lass nach

Sind wir gestresst, hat dies großen Einfluss auf unser Immunsystem. Besonders bei Dauerstress schüttet der Körper vermehrt das Hormon Kortisol aus, das beispielsweise die Produktion von Antikörpern blockiert und somit unsere körpereigene Abwehr schwächt. Kurze Spaziergänge an der frischen Luft und kleine Auszeiten oder Meditationen wirken Wunder, um Alltagsstress entgegen zu wirken.

2. Runter vom Sofa

Im richtigen Maß können wir unserem Körper mit sportlichen Aktivitäten einen großen Gefallen tun. Besonders Ausdauer-Sport und lange Spaziergänge unterstützen die Immunabwehr und reduzieren unser Stress-Empfinden. Erklärbar ist dies durch die Ausschüttung von Adrenalin, welches unsere Abwehrzellen dazu bewegt, sich schneller zu vermehren und aktiver zu arbeiten. Unsere Gedanken bekommen durch Sport nebenbei auch eine verdiente Pause. Wie wäre es also mit einem Spaziergang in der Mittagspause?

3. Ein bisschen Spaß muss sein

Besonders anfällig sind wir, wenn wir Dinge in uns hinein fressen. Wer Dampf ablässt, regt die Aktivierung von T-Zellen an, unseren körpereigenen Abwehr-Spezialisten. Ebenso wirksam, um unser Immunsystem zu stimulieren: Lachen! Lachen lässt nämlich den Gehalt an Immunglobulin im Blut ansteigen, was uns vor Krankheiten schützt.

4. Frische Luft

Trockene Heizungsluft im Winter schadet nicht nur unserer Haut, sondern schwächt auch unser Immunsystem. Deshalb wird empfohlen, etwa dreimal am Tag für jeweils zehn Minuten zu lüften. So bleibt die Raumluft feucht, wodurch Viren für uns weniger gefährlich werden. Lass es aber nicht zu sehr abkühlen: Temperaturen unter 18 Grad bedeuten Stress für unseren Körper.

5. Wasser marsch

Der menschliche Körper besteht zu rund 60 Prozent aus Wasser. Ohne ausreichend Flüssigkeit fühlen wir uns müde und schlapp. 1,5 bis 2 Liter Wasser sollten wir deshalb jeden Tag trinken, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Bei Hitze und Sport noch mehr. Als Faustregel gilt: 8 Gläser Wasser pro Tag - damit sollte der Flüssigkeitsbedarf des Körpers gedeckt sein. Außerdem sorgt Wasser dafür, dass wir fit bleiben und beugt Kopfschmerzen vor.

6. Abwarten und Tee trinken

Wem Wasser manchmal einfach zu langweilig ist, der kann seinen Flüssigkeitshaushalt natürlich auch mit Tee ausgleichen. Gerade mit getrockneten Kräutern oder Früchten hat Tee nicht nur eine beruhigende Wirkung, sondern kann uns darüber hinaus auch neue Energie schenken. Ingwer-Tee ist im Winter ein beliebter Immun-Booster. Als eines der ältesten Heilmittel für Erkältungen enthält Ingwer ätherische Öle und weist darüber hinaus einen hohen Anteil an Vitamin C auf. Ein Spritzer Zitrone und ein Löffel Honig im Tee geben Dir einen zusätzlichen Vitamin Kick.

7. Von der Sonne geküsst

Warum bringen düstere Tage oft auch düstere Stimmung mit sich? Das liegt unter anderem an der fehlenden Vitamin D-Zufuhr, die wir normalerweise durch das Sonnenlicht erhalten. Das Sonnenvitamin ist für unseren Körper und unser Immunsystem unverzichtbar, im Winter jedoch eher rar. Daher fühlen wir uns schneller müde und träge. Darum nutzt sonnige Wintertage ganz bewusst für lange Spaziergänge und verbringt viel Zeit im Freien.

Was sind Deine Immun-Basics?